Notizen über Luxusimmobilien.
Kaufinteressierte, die Städte vergleichen, Regeln, die den Verkauf in der Schweiz und in Spanien verändern, und Mandate, die vor der ersten Besichtigung gewonnen werden.
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In der Schweiz ist «CO2-neutral wohnen» kein Slogan mehr. Es ist eine Angabe, die Sie belegen können müssen.
Seit dem 1. Januar 2025 verlangt das Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, dass jede Angabe zur Klimabelastung eines Unternehmens oder seiner Leistungen durch objektive und überprüfbare Grundlagen belegt werden kann. 2026 hat das Bundesamt für Umwelt veröffentlicht, wie es die Regel versteht. Was Gesetz und Vollzugshilfe sagen, was ich nicht weiss, und was ich auf der Website und in den Unterlagen eines Neubauprojekts prüfen würde.
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Im zweiten Halbjahr 2025 kauften nicht ansässige Ausländer in Spanien 15,1 Prozent weniger Wohnungen. Sie zahlen aber weiterhin am meisten pro Quadratmeter.
Das Golden Visa in Spanien endete am 3. April 2025. Im zweiten Halbjahr sanken die Wohnungskäufe nicht ansässiger Ausländer um 15,1 Prozent, jene der ansässigen stiegen um 3,3 Prozent. Doch wer aus dem Ausland kauft, zahlte im Schnitt 3242 Euro pro Quadratmeter, wer bereits in Spanien lebt 1963. Was das für die Website einer Luxusagentur bedeutet, und welche Seite man heute löschen sollte.
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Spaniens Steuer von 100 % für Käufe von ausserhalb der EU kam nie zur Abstimmung. Seit dem 6. Oktober 2026 führt der Kongress sie als hinfällig.
Im Mai 2025 schlug ein Gesetzesvorstoss in Spanien eine Steuer von 100 % auf Immobilienkäufe durch Personen und Unternehmen vor, die nicht in der Europäischen Union ansässig sind. Auch Käuferinnen und Käufer mit Wohnsitz in der Schweiz wären betroffen gewesen. Der Vorstoss wartete über ein Jahr auf eine erste Debatte, die nie stattfand. Mit der Auflösung des Parlaments führt ihn der Kongress seit dem 6. Oktober 2026 als hinfällig. Die Schlagzeile steht trotzdem noch bei Google.
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Seit dem 8. Oktober 2026 braucht die Saisonmiete einer Wohnung in Spanien einen Grund, den die Vermieterseite beweisen kann. Und die Regel kann noch dahinfallen.
Das königliche Gesetzesdekret 29/2026 gilt seit dem 8. Oktober: Die Saisonmiete einer Wohnung wird zum befristeten Wohnen, mit dem Grund im Vertrag und der Beweislast bei der Vermieterseite. Ein Dekret mit gleichem Titel scheiterte wenige Tage zuvor im Parlament, die Cortes sind aufgelöst, und dieses muss innert 30 Tagen bestätigt werden. Was die Website einer Immobilienagentur heute sagen kann und was nicht.
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UBS sieht in Zürich ein hohes Blasenrisiko und zählt Madrid zu den stärksten Aufsteigern. Ihre Käufer haben es bereits gelesen.
Am 22. September 2026 stufte der Immobilienblasenindex von UBS Zürich mit hohem Risiko ein, Genf mit erhöhtem und Madrid nach einem realen Preisanstieg von rund 10 % mit moderatem. Am selben Morgen war in den Schlagzeilen von der gefährlichsten Blase der Welt die Rede. Was der Index misst, was er nicht sagt und warum das Maklerbüro, das die Schlagzeile ruhig erklärt, mehr gewinnt als jenes, das beschwichtigt.
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Spaniens Immobilienmakler meldeten 2025 nur 17 verdächtige Geschäfte. Am 28. Oktober ändert sich eine Regel für die kleinen.
Laut Sepblac meldeten die Immobilienvermittler in ganz Spanien 2025 17 verdächtige Geschäfte, 2024 waren es 63. Bauträger meldeten 94, Notare 573. Und ein Königliches Dekret vom 8. Oktober 2026 verpflichtet nun auch kleine Agenturen, eine Vertretung bei Sepblac zu ernennen. Was die Zahl sagt, was sich ändert und warum der Schutz einer Agentur darin liegt, schriftlich zeigen zu können, was sie geprüft hat.
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Auf dem Portal mieten Sie Sichtbarkeit. Ihre Website gehört Ihnen.
Immobilienportale bringen Reichweite, und sie lassen sich diese gut bezahlen: Der Umsatz pro Maklerbüro stieg bei SMG Real Estate 2025 um 14,7 %, und der Preisüberwacher handelte ein befristetes Paket aus. Warum ich kein Portal kündigen würde, aber jedes Jahr in Seiten investieren würde, die dem Büro gehören, und welche Zahl dafür fehlt.
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2029 fällt der Eigenmietwert. Für Ferienwohnungen beginnt eine neue Rechnung.
Die Abschaffung des Eigenmietwerts wird oft als Steuersenkung gelesen. Für Ferienwohnungen ist die Rechnung offener: Der Unterhaltsabzug fällt, der Schuldzinsenabzug meist auch, und die Bergkantone bereiten eine besondere Liegenschaftssteuer vor. Was feststeht, was offen ist und warum ein Maklerbüro diese Frage auf seiner Website beantworten sollte, bevor Google es tut.
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Ihr Käufer vergleicht Zürich mit Mailand, nicht mit dem Makler gegenüber.
Der Index von Knight Frank für das erste Quartal 2026 sieht Zürich, Madrid, Genf und Lissabon im letzten Jahr an der Spitze Europas, über fünf Jahre Mailand. Die Gründe dafür stehen in keinem Exposé: Steuern, Finanzierung und Lebensqualität. Warum die Website eines Luxusmaklers zuerst mit anderen Städten konkurriert und was sie erzählen sollte.
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Spanien hat die nationale Mietnummer gestrichen. Wer jedes Inserat sieht, ist geblieben.
Das Urteil 620/2026 des spanischen Obersten Gerichtshofs hat die nationale Registernummer für die Kurzzeitvermietung aufgehoben. Viele Schlagzeilen sprachen vom Ende der Bürokratie. Gefallen ist ein Verfahren: Die digitale Meldestelle für Plattformdaten bleibt, und die EU-Verordnung gilt seit dem Tag nach dem Urteil. Für Makler, die spanische Immobilien an Käufer aus der Schweiz, Deutschland oder Österreich verkaufen, liegt die Chance darin, es als Erste sauber zu erklären.
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Alle reden vom ausländischen Käufer. Mehr zu verlieren hat der ausländische Verkäufer.
Die Revision der Lex Koller wird meist als Problem ausländischer Käufer gelesen. Die Zahlen des Bundes zeigen etwas anderes: Wer heute als Person im Ausland eine Ferienwohnung besitzt, könnte morgen weniger Käufer finden. Was vorgeschlagen ist, was noch offen ist und was ein Makler jetzt tun kann.
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Die Grenze zieht nicht Ihr Beruf. Sie zieht, was Sie im Geschäft tun.
Die Revision des Geldwäschereigesetzes unterstellt nicht jeden Makler, aber viele im Luxussegment. Wo die Grenze verläuft, was das Gesetz verlangt, warum der 1. Dezember zählt und was sich auf der Website und im CRM ändert.
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Knapp sind nicht die Käufer. Knapp sind die Mandate.
Im Luxussegment sind nicht die Käufer knapp, sondern die Häuser, die ein Eigentümer einem Makler anvertraut. Was eine Website zeigen muss, um dieses Vertrauen zu gewinnen, von Zürich bis Gstaad.
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